Intuitives Lernen – das klingt gut. Aber tun wir das nicht automatisch? Nein, das tun wir leider nicht! Die herkömmlichen Lern-Methoden zum Erlernen einer Sprache, die auch in der Schule angewendet werden, sind nicht gehirn-gerecht.

 

Vor diesem Hintergrund haben wir vor mehreren Jahren die von Alphonse Chérel und Vera F. Birkenbihl verbreitete Lehre des intuitiven Lernens als Software-Programm entwickelt. Die Grundidee der Methode besteht darin, neue Sprachen zu lernen, wie ein Kind die Muttersprache lernt. Denn Kinder lernen die Muttersprache nicht, indem sie vor Vokabellisten sitzen oder sich mit trockenen Grammatikübungen herumschlagen. Vielmehr hört es seinen Eltern beim Sprechen zu, wiederholt dann einzelne Wörter und ganze Sätze. Die ständigen Wiederholungen bilden die entsprechenden Verbindungen im Gehirn. Dies erlaubt das Gelernte immer wieder zu reproduzieren.

Nutzen Sie die Mechanismen Ihres Gehirns

Unser Gehirn verfügt über sogenannte Neuromechanismen. Übertragen erklärt, sind es die Betriebssystemprogramme des Menschen. Meist nehmen wir es gar nicht wahr, wenn so ein Programm arbeitet, aber wir profitieren sehr stark davon. Das Wissen darüber wird im klassischen Unterricht leider kaum angewandt.

Vera F. Birkenbihl nannte es gehirn-gerechtes Lernen und Lehren. Grundsätzlich lernt unser Gehirn sehr gerne, ist an allem interessiert und möchte erfahren und entdecken. Das kann man auch sehr schön bei Kindern beobachten.

Wenn Sie diese Vorgehensweise nun mit einem klassischen Sprachkurs vergleichen: Vokabeln pauken, Regeln lernen… Ist das spannend? Macht das Lust auf Entdeckungen oder Erfahrungen? Ist es gehirn-gerecht, isolierte Wörter zu lernen, ohne Zusammenhang zu pauken? Eher NEIN!

Unser Gehirn ist ein Wunderwerk, denn es erledigt 90% von dem, was wir tun, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Können Sie zum Beispiel die Grammatik Ihrer Muttersprache erklären? Im Alltag ist das Wissen um Grammatikregeln eher nicht gefragt.
Warum können wir also die richtige Zeitform anwenden, ohne die Regeln dahinter zu kennen? Das kommt daher, dass Sie Ihre Muttersprache unbewusst gelernt haben. Durch monatelanges Zuhören und anschließendes Nachahmen sprechen Sie Ihre Muttersprache heute, ohne dabei über komplizierte Regeln nachdenken zu müssen.

Und das „HÖREN“ ist essentiell. Sprechen ist untrennbar verbunden mit dem Hören. Durch das „Zuhören, wie andere Menschen sprechen“, erfahren Sie, wie Wörter klingen und wie Sätze konstruiert sind.

Fazit

Um eine neue Sprache zu lernen, oder bestimmtes Fachvokabular aufzubauen, benötigen Sie also nicht unbedingt einen Sprachkurs. Alles, was Sie zum Lernen brauchen ist ein interessanter Text und min. 10 Minuten Zeit am Tag.
Je öfter Sie die 10-minütigen Übungen wiederholen, umso schneller werden Sie Ihre persönlichen Sprachziele erreichen!

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SPRACHEN LERNEN
KANN SO EINFACH SEIN!

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